Backen/ Kuchen/ Rezepte

Pflaumen- und Aprikosen-Blech-Kuchen

{Werbung / ohne Auftrag} 

Auf meiner Facebook-Seite hatte ich vor zwei Wochen schon von Omas tollem Pflaumenkuchen
erzählt (Omas Pflaumenkuchen) und ihr Rezept mit euch geteilt. Aber es hat mir keine Ruhe
gelassen, dass ich ein Rezept weitergebe, welches ich selbst noch
nicht ausprobiert habe. Gestern hat sich die Gelegenheit geboten,
wieder zu backen und schnell war klar, dass ich Omas Kuchen
ausprobieren musste. 


Hier also das (angepasste) Rezept und
meine Ergebnisse:
Zutaten für ein Blech:

Teig:
2 Eier
200ml
Sahne
250g Zucker
300g Mehl
½ Pck. Backpulver
1 Prise
Salz
1 Fläschchen Bittermandelaroma (nach Belieben auch andere
Aromen möglich)
1 TL Vanilleextrakt (in
Omas Rezept nicht enthalten, aber ich muss ja überall meinen Senf zu
tun)

Belag:
900g
Aprikosen + 900g Pflaumen (bei mir hat die Menge für zwei Backbleche
gereicht, siehe weiter unten)
1 Handvoll Johannisbeeren

Streusel:
300g
Mehl
300g Zucker
200g Butter (oder wie ich:
Pflanzenmargarine)
1 Pck. Vanillezucker

Zubereitung:

1.)
Den Backofen auf 200° Grad vorheizen. Sahne mit Zucker halb steif schlagen. 
Die Eier einzeln jeweils 1⁄2
Min. gut unterrühren. Mehl, Backpulver, Vanilleextrakt und 
1 Prise
Salz mischen, zur Sahnemischung geben und kurz unterrü̈hren, bis
die Zutaten sich 
gerade verbunden haben.
2.) Obst waschen,
halbieren und entkernen. Evtl. auch in Viertel schneiden.
3.)
Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Aprikosen
und Pflaumen fächerartig darauf legen. In den Zwischenräumen
Johannisbeeren verteilen.
4.) Die Streusel aus den übrigen
Zutaten kneten und auf dem Obst verteilen. Im heißen Ofen bei 
200°
Grad (Ober- und Unterhitze) 35 – 40 Min. backen.
Soviel zur Theorie. In der
Praxis sah es so aus, dass ich das gesamte Obst klein geschnitten
hatte und nur die Hälfte davon auf mein Blech gepasst hat.
Vielleicht habe ich den Teig einfach zu sparsam belegt? Aber für
meine Verhältnisse war da schon genug Obst drauf. Auch von dem
Streuselteig habe ich bestimmt nur die Hälfte verbraucht. Das war
aber gar nicht so schlimm, da ich den Teig sowieso mit Margarine
zubereitet hatte und somit aus dem Rest noch einen veganen
Streuselkuchen für meine Tochter backen konnte.
Aber was macht man nun mit
etwa 900g klein geschnittenem Obst? Na klar…einfach noch ein Blech
backen. Blöd nur, wenn man kein Mehl mehr im Haus hat 🙁 Wie gut,
dass ich so liebe Nachbarn habe, die mir bei fehlenden Zutaten immer
wieder aushelfen 🙂 Beim zweiten Blech habe ich kein Vanilleextrakt
verwendet und das Bittermandelaroma durch Orangenaroma ersetzt. Für
die Streusel habe ich dann nur 165g Mehl, 160g Zucker und 110g Butter
verwendet.
Mein Fazit: Der Teig ist
total fluffig, schnell gemacht und kann auch gut variiert werden.
Vielleicht auch mal mit Mandeln? Der Kuchen hat sehr lecker
geschmeckt, aber ich muss trotzdem sagen, dass er nicht mit dem
Original von Oma mithalten kann. 
 

 
Lustigerweise hatte Oma gestern
ebenfalls den gleichen Kuchen – jedoch mit geriebenem Apfel + Zimt
als Belag – gemacht und so konnte ich direkt vergleichen. Natürlich
möchte ich euch das Bild von Omas Kuchen nicht vorenthalten. 
Wie ihr seht, bestehen
durchaus optische Unterschiede und meine Streusel waren definitiv
nicht so toll wie die auf Omas Kuchen 🙁 Vielleicht hätte ich mich
einfach an die Mengenangaben von Oma halten sollen? 🙂
Ich freue mich übrigens
immer über eure Kommentare und wünsche allen ein schönes Wochenende.
Eure Yvonne

Das könnte dir auch gefallen!

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar