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Karotten-Walnuss-Brot

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Heute zeige ich euch mal, wie man im Hause E. die Eier färbt 😉

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern
 Ich hätte euch den Beitrag gerne schon ein paar Tage vor Ostern gezeigt, aber die Eier werden bei uns nunmal traditionell am Samstag vor Ostern gefärbt. Und leider habe ich die letzten Jahre keine Fotos davon gemacht, um sie euch schon vorab zeigen zu können. Aber wie heißt es so schön: besser spät als nie! Ihr könnt euch das ja schon mal fürs nächste Jahr merken 😉

Sowohl bei meiner als auch bei der Familie von meinem Mann werden die Eier zu Ostern mit Zwiebelschalen gefärbt. Ich kenne es von klein auf nur so und behalte diese Tradition natürlich gerne bei. Ich muss aber gestehen, dass es schon Jahre her ist, dass ich selber Eier gefärbt habe. Meistens habe ich vergessen genug Zwiebelschalen zu sammeln 🙁 Und da wir oft zum Frühstück bei der Family eingeladen waren, lohnte es auch kaum, die Eier selben zu färben. Das wollte ich dieses Jahr unbedingt ändern und habe schon seit Anfang des Jahres alle Zwiebelschalen aufbewahrt, um dann wie folgt die Eier zu färben:
 
Zwiebelschalen in einen Topf mit heißem Wasser geben. Eier mit weißer Schale dazugeben und alles aufkochen lassen.

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern

 
Sobald das Wasser kocht, die Hitze reduzieren und etwa 10 – 12 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen und weitere 20 – 25 Minuten ziehen lassen. Die Eier herausnehmen und mit etwas Margarine oder Öl einschmieren, damit sie schön glänzen. Und schon waren meine 10 gefärbten Eier fertig:

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern

 
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, was jetzt so toll an braunen Eiern ist? Nun ja, bei uns werden die Eier nicht nur gefärbt, sondern auch gekratzt 😉 Vor allem mein Papa ist richtig begabt auf diesem Gebiet und hat schon unglaublich tolle Motive auf das Ei gebracht. Leider kann ich euch nur ein paar Beispiele zeigen, da ich – nach stundenlangem Suchen auf meiner Festplatte – festgestellt habe, dass die meisten Fotos wohl nur in ausgedruckter Form vorliegen 🙁

Experimente aus meiner Küche: Frohe Ostern

So saßen mein Mann und ich gestern Abend also gemütlich auf dem Sofa, jeder ausgestattet mit einem Bleistift und einem Cuttermesser 🙂 Unsere „Kunstwerke“ sind nicht mal annähernd so schön geworden, wie die von meinen Eltern und
schon nach einem Ei haben wir „aufgegeben“ und beschlossen, dass meine Eltern die Eier am Montag kratzen müssen, wenn sie zu uns kommen werden 🙂

  Und um euch heute nicht ganz ohne Rezept stehen zu lassen, zeige ich euch auch noch schnell ein Karotten-Walnuss-Brot, welches ich vor ein paar Tagen etwas abgewandelt nach diesem Rezept von olles*Himmelsglitzerdings* gemacht habe:

Experimente aus meiner Küche: Karotten-Walnuss-Brot

Es ist schnell gemacht, bedarf keiner Wartezeit und bietet sich wunderbar für ein Abendessen
am Ostermontag im Kreise der Familie an 😉

Zutaten
50g Walnüsse
150g Möhren
2 TL Chia-Samen* (z.B. von
Davert)
1 Würfel Hefe
550ml handwarmes Wasser
300g Dinkelvollkornmehl
150g Weizenmehl Typ 405
150g Dinkelmehl Typ 1050
1,5 TL Salz
2 EL Balsamico-Essig
1 TL Honig
Zubereitung
Die Möhren schälen und
fein reiben. Die Walnüsse hacken.
Mehl, Salz und Essig in
eine Schüssel geben. Die Hefe mit dem Honig in einer Tasse
verrühren, bis es flüssig wird und zusammen mit dem Wasser zum Mehl
geben. Alles mit den Knethaken der Küchenmaschine ca. 5 Minuten
kneten. Zum Schluss die Möhren und die Walnüsse unterkneten.
Eine große Form mit
Deckel fetten und mit Mehl bestäuben. Den Teig einfüllen und die
Form abgedeckt in den kalten Backofen schieben.Bei 220°C (Ober- und
Unterhitze) ca. 60 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn man mit
dem Finger dagegen klopft und es sich hohl anhört.
Leider war meine Glasform
ein wenig zu klein, da der Teig beim Backen bis an den Deckel
aufgegangen ist, so dass sich eine sehr flache Oberfläche gebildet
hat. Ich habe den Deckel nach ungefähr der halben Backzeit
abgemacht. Ungefähr deshalb, weil meine Eieruhr stehen geblieben ist
und ich irgendwann mit Schrecken festgestellt habe, dass das Brot
immer dunkler wird. Da ich so gar nicht einschätzen konnte, wie
lange das Brot noch tatsächlich backen musste und es schon sehr
dunkel war, habe ich es dann – wahrscheinlich zu früh –
rausgenommen. Nachdem es etwas abgekühlt war und sich aus der Form
gelöst hat, habe ich festgestellt, dass es unten noch sehr feucht
ist. Also Ofen wieder angeschmissen, das Brot mit der Unterseite nach
oben und ohne Form auf ein Backblech gelegt und nochmals 10 Minuten
weitergebacken. Danach war es nicht mehr feucht und klang auch hohl,
so wie es sein sollte.
Ich war schon fest davon
überzeugt, dass das Brot nichts geworden ist, da irgendwie alles
nicht so geklappt hatte, wie es sollte. Dabei hatte ich meinen
Eltern, die zum Kaffee da waren, schon vorher angekündigt, dass ich
Brot backen werde und sie etwas mitnehmen können. Da hatte ich wohl
zuviel versprochen 😉
Als ich das Brot dann aber
angeschnitten habe und es innen einfach perfekt war, war ich
erleichtert. Es sah auf jeden Fall schon mal gut aus. Ich habe das
Endstück direkt probiert und war entzückt! Es schmeckte!! Mir
zumindest 😉 Nachdem ich dann jedem eine halbe Scheibe Brot zum
Testen in die Hand gedrückt habe und mein Papa gleich Nachschlag
haben wollte, war klar: das Brot ist gelungen! Wir haben im Laufe des
Abends fast das halbe Brot aufgegessen, so gut hat es uns allen
geschmeckt!
Experimente aus meiner Küche: Karotten-Walnuss-Brot
Liebe Anita, mal wieder
ein super Rezept für ein oberleckeres Brot! Vielen Dank dafür! Ohne
dich hätte ich wahrscheinlich bis heute noch kein Brot
selbstgebacken 😉

Und nun wünsche ich euch noch viel Spaß bei der Eiersuche und ein paar entspannte Ostertage!!

Eure Yvonne

*Dieser Artikel wurde mir
unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon
jedoch unberührt. 

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7 Kommentare

  • Antworten
    Unknown
    20. April 2014 at 18:43

    Meine liebe Yvonne,
    deine Ostereier sind wunderschön geworden und dank Dir werde ich mich nun auch mal an das Brotbacken heran wagen. Der Liebste isst vorwiegend Weißbrot, aber ich liebe Körnerbrot, Nussbrot, Olivenbrot, Zwiebelbrot, und, und, und. Vielleicht kann ich ihn ja auch überzeugen…
    Frohe Ostern wünsch ich noch,
    liebe Grüße,
    die Dani von TASTE around

    • Antworten
      Yvonne_E
      28. April 2014 at 10:54

      Liebe Dani,
      freut mich, dass ich dich zum Brotbacken verführen kann 🙂 Bisher traue ich mich ja auch nur an "einfache" Rezepte, aber frisch schmeckt halt einfach besser!
      Lieben Gruß
      Yvonne

  • Antworten
    Tonkabohne
    21. April 2014 at 09:59

    Liebe Yvonne!
    Deine Ostereier sind wunderschön, mit soviel Liebe gemacht, klasse.
    Was für eine schöne Idee!
    Einen schönen Ostermontag,
    Sabine

    • Antworten
      Yvonne_E
      28. April 2014 at 10:55

      Danke, Sabine 🙂
      Nun ist Ostern zwar vorbei, aber ich wünsche dir eine schöne kurze Woche 🙂
      Lieben Gruß
      Yvonne

  • Antworten
    olles Himmelsglitzerdings
    23. April 2014 at 10:17

    Deine Ostereier sind traumhaft schön, auch die Farbe allein sieht schon sehr satt und toll aus, aber gekratzt sind sie der Oberhammer. Einfach toll.
    Das Brot hast Du auch richtig gut hinbekommen, ich freue mich immer so sehr, wenn sich dann doch jemand ans Brot backen traut, ist ja auch gar nicht schwer und so lecker und man weiß was drin ist und so und überhaupt. Und wieder so schöne Bilder, wirklich hübsch.

    Lieben Gruß
    Anita

    • Antworten
      Yvonne_E
      28. April 2014 at 10:56

      Mit deinen Brotrezepten ist das aber auch immer so einfach 🙂 Und die Schritt-für-Schritt Fotos helfen Brotbacklaien wie mir auch immer 🙂
      Lieben Gruß
      Yvonne

  • Antworten
    Rezeptschachtel
    14. Mai 2014 at 20:04

    Hallo Yvonne,

    ja, ich weiß, Ostern ist schon eine Weile her, aber ich habe erst jetzt Deinen Beitrag über das Eierfärben gelesen.
    Eine Freundin erzählte mir dieses Jahr das erste Mal vom Färben mit Zwiebelschalen. Allerdings konnte sie mir keine Mengenangabe zu Wasser und Schalen machen. Hast Du da eine Mengenangabe oder machst Du es Pi mal Daumen?
    Da ich künstlerisch eine Niete bin und ich auch keine Eier kratzen könnte, hat die Freundin mir noch erzählt, wie sie es früher zu Hause machten. Sie nahmen Blüten, Blätter usw. und legten sie ganz eng an die Eier. Darüber zog man einen alten Nylonstrumpf und bindete ihn eng zu, so dass die Blüten, Blätter usw. sozusagen auf den Eierschalen gepresst waren. Anschließend hat man dann die Eier gekocht. Nach dem Abkühlen entfernte man Strumpf und Blüte und hatte auf dem Ei einen sehr schönen Abdruck.

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