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Hackbällchen „Toscana“

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Heute muss ich mich mal outen! Ich habe
früher tatsächlich ganz viele Gerichte mit Maggi- oder Knorr-Fix
gekocht! Heute kann ich mir das gar nicht mehr vorstellen, aber
früher war das ganz normal und ich habe nicht mal ansatzweise daran
gedacht, das Rezept mal ohne Tüte auszuprobieren. So gab es bei uns
auch regelmäßig Hackbällchen „Toscana“. Aber seitdem ich mich
innerlich gegen die ganzen Geschmacksverstärker, etc. sträube, hab
ich diese leider auch nicht mehr gegessen. Das sollte sich
ändern! Kann ja nicht so schwer sein. Schließlich habe ich das
Paprika-Sahne-Hähnchen ja auch schon ohne Tüte hinbekommen 😉 Und
da ich inzwischen immer besser im Kochen werde, war es tatsächlich
kein Problem und hat noch viel viel besser geschmeckt!

 

Experimente aus meiner Küche: Hackbällchen Toscana
Zutaten (für 3 – 4 Personen)
Hackbällchen:
500g Hackfleisch, gemischt
1 TL Senf
Paprika edelsüß
Paprika rosenscharf
Zitronenpfeffer, frisch gemahlen
Bella Italia Gewürzsalz (gab es vor
kurzem mal bei Aldi)
optional: 80g geriebener Käse (hier:
Mozzarella)
Soße:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
70g Tomatenmark
400g passierte Tomaten mit Kräutern
200ml Sahne
evtl. 1 EL Schmand
Paprika edelsüß,
Salz, Pfeffer
Bella Italia Gewürzsalz
125g Mozzarella
Zubereitung
Für die Hackbällchen das Fleisch mit
Senf und den Gewürzen gut vermischen. Wer mag, kann – so wie ich –
geriebenen Käse dazugeben, aber es geht auch ohne. Ich hatte aber
noch Reste im Haus, die verbraucht werden mussten 😉 Bei den Gewürzen
kann ich keine Mengenangaben machen, da ich einfach mal frei Schnauze
gewürzt habe. Auf jeden Fall habe ich viel von dem Bella Italia
Gewürzsalz verwendet. Optional könnt ihr auch einfach auf andere
Kräuter zurückgreifen. Aus dem Hackfleisch etwa 15 – 17 Bällchen
formen und in eine Auflaufform geben. Den
Backofen können wir nun auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. 
In der Zwischenzeit Zwiebel und
Knoblauch schälen und fein hacken. Etwas Öl in einem Topf erhitzen
und beides darin kurz anschwitzen. Tomatenmark zufügen und anrösten. Mit Sahne und den passierten Tomaten ablöschen. Alles mit
dem Schneebesen vermischen und nach Belieben würzen. Ihr könnt noch
einen Esslöffel Schmand unterrühren, ist aber auch nicht unbedingt
notwendig. War hier aber mal wieder angebrochen 😉
Die Soße über die Hackbällchen
gießen, den Mozzarella in Scheiben schneiden und darauf verteilen.
Im Ofen ca. 40 – 45 Minuten überbacken, bis der Käse anfängt
braun zu werden. Dazu passen Reis, Nudeln oder wie in unserem Fall
Gnocchi!
Experimente aus meiner Küche: Hackbällchen Toscana
Habt ihr auch schon Tütengerichte ohne
Tüte gemacht? Oder gibt es Gerichte, die ihr gerne mal ohne
Fertigprodukte ausprobieren würdet? Ich bin für Ideen und
Vorschläge offen 😉
Eure Yvonne

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8 Kommentare

  • Antworten
    Kreationen aus der Küche
    27. August 2014 at 05:54

    Mmmh das klingt verdammt lecker. Und zugegeben, so habe ich mit Kochen auch angefangen. Meine Rezeptauswahl war die Maggie-Abteilung. Ich bin mittlerweile froh, seit Jahren nicht mehr eine Tüte verwendet zu haben. Wenn ich mal woanders zum Essen bin merke ich dass sofort und schmecken tut es mittlerweile grausam. Deine Hackbällchen werde ich mal ausprobieren! Lg Linda

  • Antworten
    Unknown
    27. August 2014 at 08:16

    Hallo Yvonne, ich nutze auch fast keine Fertigprodukte mehr, ausser ich mache mal schnell eine Tüte Klößchen- oder Hühnersuppe. Es ist wirklich interessant, wie das Essen ohne Magi-Fix und Co. lecker schmeckt. Ich schliesse mich meiner Vorschreiberin an und denke auch, dass man sich an das frische Kochen sehr gewöhnt und einem die Tüten gar nicht mehr schmecken. Eins gefällt mir an deinem Rezept nicht so gut: Das ist die die Zugabe der Sahne. Das wäre mir zu fettig und zu kalorienlastig. Daher würde ich die Sahne durch fettarme Milch austauschen. Somit steht das Rezept auf meiner Kochliste. Liebe Grüße zu dir……………….Heike

  • Antworten
    ullatrulla
    27. August 2014 at 15:59

    Ahh da ist ja das Rezept. Ich hatte dein Gericht schon auf Insta bewundert. Tütengerichte gibt es bei uns nicht (außer mein Mann kocht, aber dann finde ich das total ok, weil ich mich so freue, dass er sich in die Küche stellt) oft, früher hab ich aber manchmal so ein Cannelloni-Gericht mit Schinken von Maggi gemacht, darauf hätte ich mal wieder Lust.
    Liebe Grüße,
    Daniela

  • Antworten
    Tonkabohne
    28. August 2014 at 19:15

    Liebe Yvonne,
    Ich habe selbst noch nie mit "Tüten"gekocht, da ich Geschmacksverstärker nicht vertrage und es sofort büßen muss…
    Klasse hast Du das Gericht hinbekommen, eine tolle Idee von Dir die "Tütengerichte"gesund nachzukochen 🙂
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

  • Antworten
    Emma
    29. August 2014 at 01:30

    Hackfleisch ist ja auch so eine Grundzutat, die man auf verschiedene Art und Weise zubereiten kann. Das ist eine sehr leckere Variante.

    Es macht auch Spaß nicht nur aus der Tüte zu kochen, sondern man kann zu Recht stolz sein, wenn man es ohne schafft 🙂

  • Antworten
    Unknown
    29. Oktober 2014 at 15:49

    Ich habe neulich den Hack-Reis-Topf ohne Tüte gekocht. Bissl frei Schnute noch paar andere Zutaten mit hinein geben und zum Schluss etwas Parmesan drüber. War sehr lecker, auf Tüten verzichte ich seit Jahren sehr gerne 🙂

  • Antworten
    Unknown
    18. Mai 2016 at 04:05

    Da ich als Zölikanerin eh keine Tüten mehr verwenden darf und kann, finde ich es richtig genial endlich das Rezept meines damaligen Lieblingsessen gefunden zu haben. Ich glaube das Mann und Kind sich sehr freuen werden. Denn über 8 Jahre hatten wir das nun nicht mehr. Es gab einfach keine brauchbaren rezepte. Ich werde dies nun ausprobieren.
    Vielen Dank für das Rezept.

  • Antworten
    Tulpentag
    19. Januar 2017 at 16:52

    Yummy. Habs heute Mittag ausprobiert 🙂 Ich hab noch etwas Balsamico in die Sauce gegeben. Das mag ich immer ganz gern. Dazu gab es Couscous. Sehr lecker!
    Lieben Gruß,
    Jenny

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