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Zimtschnecken – Kanelbullar

Kanelbullar – auch schwedische Zimtschnecken genannt – sind wunderbar fluffig und schmecken herrlich nach Zimt. Bei jedem Bissen sitzt man gedanklich in einem süßen Café in Schweden.

Kanelbullar

Ein kurzer Abstecher nach Stockholm

Erinnert ihr euch noch an meine Kreuzfahrt nach Stockholm? Hier habe ich darüber berichtet und euch damals einen Beitrag über die Hauptstadt Schwedens versprochen. Ein Jahr ist es schon her und somit wird es höchste Zeit, mein Versprechen einzulösen. Und damit ich euch nicht nur mit Urlaubsfotos langweile, habe ich auch noch ein paar köstliche Zimtschnecken mitgebracht. Zuerst möchte ich euch aber noch ein bisschen Lust auf Stockholm machen.

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Da uns leider nur wenig Zeit für Sightseeing blieb, haben wir uns lediglich auf einen Spaziergang durch die Altstadt (Gamla Stan) und Södermalm beschränkt.

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Vor allem die Gassen der Gamla Stan mit den unzähligen kleinen Cafés und Restaurants haben es mir angetan. Am liebsten hätte ich mich einfach irgendwo hingesetzt, die Leute beobachtet und alles auf mich wirken gelassen.

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Dafür blieb leider keine Zeit, aber für Cappuccino und Kanelbullar auf die Hand, hat es gerade noch gereicht. Ich habe im Leben zuvor noch nie so gute Zimtschnecken gegessen und war restlos begeistert.

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Natürlich hatten wir auch unglaublich viel Glück mit dem Wetter und konnten den Spaziergang durch die Stadt in vollen Zügen genießen.

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Aber nicht nur die Stadt, sondern auch die Läden ließen unsere Herzen höher schlagen.

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Zum krönenden Abschluss besuchten wir abends noch die ICEBAR und tranken eiskalte Cocktails aus Eisgläsern 😉

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Mit Kanelbullar Stockholm nach Hause holen

Kanelbullar sind ein wesentlicher Bestandteil eines schwedischen Fika: Pause machen, Kaffee trinken, ein Stück Gebäck dazu essen und ein bisschen mit Freunden, Kollegen oder der Familie plaudern. Die Liebe der Schweden zu dem Traditionsgebäck geht sogar so weit, dass sie jährlich einen “Tag der Zimtschnecke” feiern. Kein Wunder also, dass die Kanelbullar bei Ikea so beliebt sind.

Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken | Backen | Rezept | Hefeteig

So werden die schwedischen Zimtschnecken zubereitet

Natürlich ist auch bei Kanelbullar ein Hefeteig das A und O. Aber anders als bei klassischen Zimtschnecken werden Kanelbullar nicht aufgerollt und in Scheiben geschnitten, sondern zu Knoten geformt. Dafür wird zuerst die Füllung auf dem Teig verteilt. Anschließend wird das linke Drittel des Teiges zur Mitte hingeklappt und die rechte Teigseite bündig darüber. So entsteht eine 3-lagige Teigdecke. Hier gibt es eine ganz tolle Abbildung dazu. Nun schneidet man die kurze Seite in 20 Streifen, die mittig nochmals eingeschnitten werden. Die einzelnen Stränge zu einer Spirale drehen, hierbei den Teig etwas auseinanderziehen und die Enden miteinander verknoten.

Kanelbullar - schwedische Zimtschnecken | Backen | Rezept | Hefeteig

Tipps zum Backen

Kanelbullar schmecken am besten ganz frisch aus dem Ofen. Aber auch am nächsten Tag sind die Zimtschnecken immer noch ein Gaumenschmaus. Einfach kurz vor derm Servieren im Ofen aufwärmen und sie sind wieder wunderbar fluffig. Sie lassen sich aber auch problemlos einfrieren. So hat man immer ausreichend Zimtschnecken im Haus.
Statt frischer Hefe kann der Teig natürlich auch mit Trockenhefe zubereitet werden.

Kanelbullar

Kanelbullar

Experimente aus meiner Küche
Kanelbullar – auch schwedische Zimtschnecken genannt – sind wunderbar fluffig und schmecken herrlich nach Zimt.
Gericht Nachspeise
Portionen 20 Stück

Zutaten
  

Teig:

  • 75 g Butter
  • 250 ml Milch
  • 25 g frische Hefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 500 g Mehl

Füllung:

  • 150 g Butter
  • 4 EL Zucker
  • 2 EL Zimt

Außerdem

  • 1 Eigelb
  • Hagelzucker

Anleitungen
 

  • Butter mit 200ml Milch auf niedriger Stufe erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Die restliche Milch hinzufügen, um die Mischung lauwarm runterzukühlen. Dann kann die Hefe darin aufgelöst werden. In einer Schüssel Mehl, Zucker und Salz mischen, die Hefemischung dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. An einem warmen Ort ca. 30 Minuten (gerne auch länger) gehen lassen.
  • Für die Füllung habe ich die Butter geschmolzen und mit Zimt und Zucker vermischt. Leider war die Masse sehr flüssig und ist beim Knoten formen immer wieder heraus gelaufen. Von einer Leserin habe ich den Tipp bekommen, nur die Butter zu schmelzen und die Zimt-Zucker-Mischung auf der geschmolzenen Butter zu verteilen, anstatt sie darin aufzulösen. Ihr könnt das ja mal ausprobieren 🙂
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem ca. 1 cm dicken Rechteck ausrollen. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Das linke Drittel des Teiges zur Mitte hinklappen und die rechte Teigseite bündig darüber. So entsteht eine 3-lagige Teigdecke. Hier gibt es eine ganz tolle Abbildung dazu. Nun schneidet man die kurze Seite in 20 Streifen, die mittig nochmals eingeschnitten werden. Die einzelnen Stränge zu einer Spirale drehen, hierbei den Teig etwas auseinanderziehen und die Enden miteinander verknoten. Die Kanelbullar auf zwei mit Backpapier belegte Bleche legen und zugedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Kanelbullar mit geschlagenem Eigelb bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Die Bleche nacheinander 10 – 14 Minuten backen, abkühlen lassen und genießen.
Keyword Backen

Hast du die Kanelbullar ausprobiert? 

Du hast die Kanelbullar sogar ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Kommentiere, teile es und vergiss nicht, dein Foto bei Instagram mit #experimenteausmeinerkueche zu taggen. Darüber freue ich mich sehr!

Deine Yvonne

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2 Kommentare

  • Antworten
    nähgut
    26. Mai 2017 at 18:34

    Die besten Kanelbullar gibt es im Cafe Schweizer auf Gamla Stan… Ich hoffe, Dein Cafe & Kanelbullar waren vor dort.
    Es ist immer unser erster Weg, wenn wir in Stockholm sind.
    Lieben Gruss
    Gesche

  • Antworten
    Teddy
    27. Mai 2017 at 06:35

    Bisschen Kardamon in den Hefeteig gibt auch einen tollen Kannelbullar Geschmack. Liebe Grüße,
    Melli

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