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Lazanki – Polnische Krautnudeln

Lazanki ist ein polnisches Nudelgericht mit Schinken, Sauerkraut und Käse. Traditionell werden dafür flache, rechteckige Nudeln verwendet, die an Lasagneblätter erinnern. In Österreich auch besser bekannt als Krautfleckerl.

Lazanki | Rezept | Essen | Kochen | Nudeln | polnische Küche

Lazanki wecken Kindheitserinnerungen

Schon als Kind habe ich Lazanki geliebt und gerne gegessen. Allerdings kann ich mich gar nicht erinnern, wann ich es zuletzt gegessen habe. Da ich als Kind überhaupt kein Interesse am Kochen hatte, habe ich auch nie zusammen mit meiner Mama in der Küche gestanden und von ihr gelernt. Erst als meine Oma im letzten Jahr erkrankt ist, fing ich an ihr beim Kochen und Backen über die Schulter zu schauen. Da ihr Tod absehbar war, war es mir wichtig zu wissen, wie ich ihre Kohlrouladen, ihre Nalesniki und ihren Streuselkuchen machen muss.

Lazanki | Rezept | Essen | Kochen | Nudeln | polnische Küche

Polnische Rezepte

Erst da ist mir bewusst geworden, dass es noch so viele polnische Rezepte von meiner Mama gibt, die ich unbedingt in Rezeptform benötige. Und da Mama (wie auch Oma) mir nie Mengenangaben geben kann, habe ich mir vorgenommen alles mit ihr zusammen zu kochen. So kann ich alles abwiegen, aufschreiben und am Ende von ihr lernen. Nachdem wir im letzten Jahr schon zusammen Bigos gekocht haben, war es jetzt Zeit für Lazanki.

Lazanki | Rezept | Essen | Kochen | Nudeln | polnische Küche

Die Geschichte des Nudelgerichts

Lazanki ist ein traditionelles polnisches Gericht, das im 15. Jahrhundert aus Italien nach Polen gebracht wurde. Es enthält Kohl oder Sauerkraut und Wurst oder Schinken, wobei da auch jede Familie ihr eigenes Rezept hat. Oft wurden – wie häufig in der polnischen Küchen – Reste verwertet. Ganz typisch sind allerdings die Nudeln für Lazanki. Sie wurden früher aus Mehl, Eiern, Salz und Wasser selbst hergestellt. Dabei wurde der Teig flach ausgerollt und dann in flache, rechteckige Teigstücke geschnitten. Alternativ eignen sich breite Bandnudeln wie z.B. diese oder Lasagne-Platten, die in Stücke gebrochen werden. Natürlich kann man für das Rezept auch jede andere Nudelsorte verwenden.

Lazanki | Rezept | Essen | Kochen | Nudeln | polnische Küche

Schnelle und einfache Zubereitung

Die Zubereitung ist wirklich super einfach. Es ist eines der schnellen polnischen Rezepte und muss nicht so lange kochen wie Kohlrouladen oder Bigos. Somit eignet es sich hervorragend als Feierabendgericht und kann direkt für 2 Tage zubereitet werden. Die Menge reicht nämlich locker für 6 Personen.

So werden Lazanki gemacht

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Lazanki

Lazanki ist ein polnisches Nudelgericht mit Schinken, Sauerkraut und Käse. Traditionell werden dafür flache, rechteckige Nudeln verwendet, die an Lasagneblätter erinnern.
Gericht Hauptgericht
Portionen 6 Portionen

Zutaten
  

  • 500 g Sauerkraut
  • 500 g kurze Bandnudeln
  • 250 g Katenschinken
  • 250 g Schwarzwälder Schinken in Scheiben
  • 1 EL Butter
  • 200 g geriebener Käse hier: Mozzarella
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Zuerst das Sauerkraut in einem Topf mit Salzwasser ca. 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend abgießen und abtropfen lassen. Nebenbei die Nudeln bissfest kochen. Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
    Lazanki
  • Katenschinken in einer großen (ofenfesten) Pfanne anbraten. Schwarzwälder Schinken in Streifen schneiden und dazugeben.
    Lazanki
  • Sauerkraut und Butter unterrühren.
    Lazanki
  • Nudeln abgießen und ebenfalls unterheben. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
    Lazanki
  • Käse locker untermischen und alles im Backofen 15 Minuten überbacken, bis der Käse geschmolzen ist.
    Lazanki
  • Direkt servieren und genießen.
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Euch gefällt das Rezept oder ihr habt es sogar ausprobiert? Dann lasst es mich wissen! Kommentiert, teilt es und vergesst nicht, euer Foto bei Instagram mit #experimenteausmeinerkueche zu taggen. Darüber freue ich mich sehr!

Eure Yvonne

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2 Kommentare

  • Antworten
    Katarzyna
    14. Juni 2022 at 09:01

    Eigentlich hat da Käse nichts zu suchen

    • Antworten
      Yvonne_E
      14. Juni 2022 at 09:05

      Wer sagt das?

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