Obwohl ich schon mit etwa 14 Jahren meine Leidenschaft fürs Backen entdeckt habe und seither regelmäßig (und inzwischen fast zweimal in der Woche) backe, bin ich in den letzten 17 Jahren nie auf die Idee gekommen Gemüse im Kuchen zu verwenden. Dieses Jahr hingegen steht Gemüse ganz hoch im Kurs. Angefangen hat alles mit diesem Schoko-Zucchini-Kuchen, gefolgt von einem Möhren-Kokos-Kuchen und Möhrencupcakes.

Möhren-Apfel-Kuchen mit Walnüssen und Karamell
Zutaten
- 1 Hand voll Walnüsse
- 100 g Zucker
- 350 g geriebene Möhren
- 200 g geriebener Apfel mit Schale
- 100 g gemahlene Mandeln habe ich vergessen
- 150 g Mehl
- 150 g Paniermehl
- 2 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 1 TL Zimt
- 3 große Eier
- 150 g Zucker
- 150 ml Pflanzenöl
- 1 Dose (=400g) gezuckerte Kondensmilch z.B. Milchmädchen
Anleitungen
- Walnusshälften auf einem Backblech verteilen und bei 175°C ca. 5 Minuten lang im Ofen rösten. Aus dem Ofen nehmen. In einer beschichten Pfanne 100g Zucker bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen, dabei stets umrühren und nicht vom Herd weglaufen. Schön rühren und sobald aus dem Zucker flüssiges Karamell geworden ist, schnell die Walnüsse in die Pfanne geben und mit dem flüssigen Zucker mischen.
- Dann auf Backpapier geben und abkühlen lassen. Grob hacken und beiseite stelllen.
- Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Kleines Backblech (40 x 30) mit Backpapier auslegen. Möhren schälen, Apfel waschen und alles raspeln. Mit den Walnüssen mischen.
- Eier mit Zucker schaumig mixen und das Öl nach und nach hinzufügen. Währenddessen Mehl, Paniermehl, Backpulver, Salz und Bratapfelgewürz in einer zweiten Schüssel mischen. Die Mehlmischung wird dann mit einem Schneebesen (also wieder von Hand) unter die Eimasse gehoben.
- Zum Schluss die Möhren-Apfel-Walnuss mischen ( zufügen und kurz unterrühren.
- Teig in die Form füllen und ca. 15 bis 20 Minuten backen. Den Kuchen aus dem Ofen holen und die Kondensmilch gleichmäßig über den Kuchen verteilen. Noch einmal 20 bis 25 Minuten weiterbacken.

Notizen
Nährwerte
Diese hatte ich zwar gekauft, aber einfach vergessen. Erst als der Kuchen im Ofen war und ich die Küche aufgeräumt habe, habe ich mit Schrecken die Mandeln entdeckt. Da es eh zu spät war, blieb mir nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass der Kuchen auch ohne Mandeln gelingt. Und ja er ist sogar sehr gut gelungen 🙂
Da ich lieber einen flachen Kuchen haben wollte, habe ich mich für ein kleines Backblech entschieden und die Honigglasur durch die Karamelldecke ersetzt. Eine sehr gute Entscheidung, denn der Kuchen
hat – trotz (oder vielleicht wegen) der fehlenden Mandeln – unglaublich gut geschmeckt und war richtig schön saftig.































Echt klasse ich freue mich dann auf Weihnachten was du alles zauberst 🙂 kannst ja sowieso alles besser 🙂 hab dich lieb
Gar nicht wahr!! Ich kann keine Rouladen und gegen deine Soßen komme ich im Leben nicht an, Mutti 🙂 HDL
Oh wie lecker <3 Ich freue mich, dich mit diesem tollen Rezept dabei zu haben!!! Das werde ich wenn ich mal wieder Zeit finde sicher nachbacken.
LG, Stephie
Hey Stephie, freut mich, dass dir das Rezept gefällt 🙂
Lieben Gruß
Yvonne