Eine fluffige Focaccia mit Tomaten und Auberginen bringt ein bisschen italienisches Urlaubsgefühl auf den Tisch. Das herzhafte Fladenbrot wird mit Tomatensoße bestrichen, mit Gemüse belegt und schmeckt besonders gut, wenn es noch warm aus dem Ofen kommt. Vor einiger Zeit haben wir uns damit einen schönen Sommerabend auf der Terrasse gemacht. Das Wetter war ideal, um lange draußen zu sitzen, und dazu gab es Antipasti und diese sizilianisch inspirierte Focaccia. Das Rezept besteht aus einem Hefeteig, einer selbst gekochten Tomatensoße und einem Belag aus Auberginen und frischen Tomaten. Du kannst den Belag auch verändern, wenn du anderes Gemüse lieber magst.


Focaccia mit Tomaten und Auberginen selber machen
Zutaten
Hinweis: Der Teig muss 60 Minuten ruhen.
Für den Teig
- 500 g Mehl
- 250 ml lauwarmes Wasser
- 12 g frische Hefe
- 1 EL Honig
- 1 gehäufter TL Salz
- Olivenöl
Für die Tomatensoße
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 TL Öl
- 1 Dose fein gehackte Tomaten 400 g
- 1 Prise Zucker
- Salz und Pfeffer
Für den Belag
- 1 Handvoll Cocktailtomaten
- 1 kleine Aubergine
- 1 TL Öl
- Salz und Pfeffer
- Parmesan nach Belieben
Anleitungen
- Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen und in der Mitte eine Mulde formen. Hefe und Honig im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mulde gießen. Mit etwas Mehl bedecken, leicht verrühren und abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.
- Anschließend alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine etwa 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort weitere 30 Minuten gehen lassen.
- Währenddessen Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Öl in einem Topf erhitzen und beides darin anschwitzen. Die gehackten Tomaten dazugeben und zugedeckt bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und etwas abkühlen lassen.
- Die Aubergine waschen und in Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Auberginenstücke darin anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und abkühlen lassen. Cocktailtomaten waschen und halbieren.
- Den Hefeteig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und mit den Fingern zu einem dicken Fladen auseinanderdrücken. Abdecken und weitere 15 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Mit den Fingerspitzen kleine Vertiefungen in den Teig drücken und mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Tomatensoße darauf verteilen und mit Auberginen und Cocktailtomaten belegen. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan bestreuen.
- Die Focaccia etwa 25–30 Minuten backen, bis der Teig durchgebacken und der Rand leicht gebräunt ist. In Stücke schneiden und am besten noch warm servieren.

Nährwerte
Focaccia mit Tomaten und Auberginen
Bei dieser Focaccia wird der Hefeteig etwas dicker auf dem Blech verteilt. Dadurch bleibt das Brot innen schön fluffig. Die Tomatensoße macht den Belag saftig, während die angebratenen Auberginen für eine herzhafte Note sorgen. Anders als bei einer klassischen Focaccia mit Rosmarin und Olivenöl wird der Teig hier mit einer Tomatensoße bestrichen. Dadurch erinnert die Variante ein wenig an Pizza, hat aber einen dickeren Boden.
So wird der Hefeteig schön fluffig
Damit die Focaccia locker wird, solltest du dem Hefeteig ausreichend Zeit zum Gehen geben. Im Rezept wird die Hefe zunächst mit Honig in lauwarmem Wasser aufgelöst. Anschließend wird der Teig gründlich geknetet und darf mehrfach ruhen. Wichtig ist, dass das Wasser nicht zu heiß ist. Zu hohe Temperaturen können die Hefe schädigen und verhindern, dass der Teig richtig aufgeht. Beim Formen solltest du den Teig nicht zu dünn auseinanderziehen. Die Focaccia soll schließlich etwas dicker bleiben. Auch die letzte Ruhezeit auf dem Backblech hilft dabei, dass der Teig vor dem Backen noch einmal aufgehen kann.

Warum die Auberginen vorher angebraten werden
Auberginen enthalten viel Wasser und brauchen etwas Zeit, bis sie weich werden. Deshalb werden sie bei diesem Rezept bereits vor dem Backen in der Pfanne angebraten. So können sie garen, bevor sie auf den Hefeteig kommen. Das ist sinnvoll, weil die Focaccia anschließend nur noch vergleichsweise kurz im Ofen bleibt. Auch die Tomatensoße wird vorher eingekocht. Dabei verdampft ein Teil der Flüssigkeit, sodass die Soße etwas konzentrierter wird und den Teig weniger stark durchweicht.
Woran erkenne ich, dass die Focaccia fertig ist?
Nach dem Backen sollte der Rand leicht gebräunt sein und der Hefeteig vollständig durchgebacken sein. Gerade bei einer Focaccia mit Tomatensoße kann die Oberfläche durch den Belag noch etwas feucht wirken. Wenn du unsicher bist, kannst du ein Stück am Rand anheben und die Unterseite kontrollieren. Sie sollte nicht mehr teigig sein. Auch beim Anschneiden sollte die Krume locker und durchgebacken aussehen.
Was passt zu Focaccia?
Bei unserem italienischen Abend gab es Antipasti dazu. Das passt auch zu dieser Variante mit Tomaten und Auberginen, weil das Brot bereits recht herzhaft belegt ist. Du kannst die Focaccia in kleinere Stücke schneiden und als Beilage oder zum Teilen auf den Tisch stellen. Frisch aus dem Ofen schmeckt sie am besten. Wenn du gerne herzhaftes Gebäck mit Hefeteig magst, findest du auf meinem Blog auch die Focaccia mit Camembert von Sarah als weitere Variante. Und als Nachtisch empfehle ich dir meine Mandorlini.


Häufige Fragen zur Focaccia
Kann ich die Focaccia auch ohne Auberginen backen?
Ja, der Hefeteig bleibt gleich. Du kannst die Auberginen weglassen oder den Belag nach deinem Geschmack verändern. Achte bei anderem Gemüse darauf, dass es nicht zu viel zusätzliche Flüssigkeit auf den Teig bringt.
Kann ich Focaccia am nächsten Tag aufwärmen?
Ja, du kannst übrig gebliebene Stücke im Backofen wieder erwärmen. Dadurch wird die Kruste wieder etwas fester. Decke die Focaccia im Kühlschrank gut ab und wärme sie vor dem Essen vollständig durch.
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Deine Yvonne



Hallo Yvonne,
vielen Dank für die wunderbaren Rezepte und die tollen Reiseberichte.
Vielen Dank
Es freut mich wenn es dir gefällt 🙂
Liebste Grüße
Yvonne