Heute ist Laura bei mir zu Gast und auch sie hat uns ein leckeres Brot für den Bread Baking (Fri)day mitgebracht:

Buttermilchbrot von Laura
Zutaten
Bitte beachte: Das Rezept braucht insgesamt 30 Minuten Ruhezeit.
Ihr braucht
- 500 g Weizenmehl 550
- 50 g Weizenschrot Dinkelschrot geht auch
- 55 g Wasser
- 325 g Buttermilch
- 15 g Frischhefe
- 15 g Salz
- 10 g Zucker
Anleitungen
- Alle Zutaten mit der Knetmaschine 5 Minuten langsam und 10 Minuten schnell zu einem glatten und straffen Teig verkneten. 2 Stunden und 45 Minuten bei ca 24 Grad zur Gare stellen. Luftdicht abdecken, damit der Teig nicht austrocknet. Nach Stunde 1 und 2 den Teig aus der Schüssel nehmen zu einem Strang lang ziehen und wie einen Geschäftsbrief falten (ein Drittel von links und ein Drittel von rechts einklappen- es ist dann wieder ein kleines Päckchen).
- Dann wieder in die Schüssel geben. Nach dieser Zeit den Teig einmal kurz und kräftig durchkneten.
- Dann einen länglichen Laib mit spitzen Enden (=Bâtard) formen. Auf ein Backpapier legen und mit einer großen Schüssel oder Deckel (z.B. vom Tortentransporter) abdecken. 30 Minuten gehen lassen.
- Währenddessen den Backofen gut vorheizen auf 250 Grad. Das Backblech unbedingt mit aufheizen. Auf die unterste Schiene ein anderes Backblech mit Wasser füllen und ebenso mit aufheizen.
- Nach der Gare das Brot 2mal länglich etwa 2 cm tief einschneiden und vorsichtig (!!!) auf das obere Blech legen und für 10 Minuten sehr heiß backen. Der Wasserdampf aus dem unteren Blech sorgt dafür, dass das Brot eine schöne Farbe bekommt.
- Dann nach diesen 10 Minuten vorsichtig das Blech mit dem Wasser entfernen und die Temperatur auf 190 Grad reduzieren. Weitere 40 Minuten backen- die letzten 5 Minuten die Tür etwas öffnen, damit die Kruste schön knusprig wird.
- Auf einem Rost komplett auskühlen lassen.

Nährwerte
Schuld am Brot backen ist eigentlich meine Cousine. Sie backt schon bestimmt 2-3 Jahre selbst Brot und ist damit, so oder so natürlich immer ein gern gesehener Gast. Wenn sie sich auf den Weg zu mir gemacht hat, ist garantiert immer ein Laib Brot im Koffer gewesen und zu Familienfeiern kam sie auch nie mit leeren Händen. Bis vor einem halben Jahr habe ich mich aber auch nicht weiter damit beschäftigt. Bis es auf einmal irgendwie Klick machte und ich selbst Brot backen wollte. Mein Onkel schenkte mir dann das wunderbare Brotbackbuch von Lutz Geißler der den Plötzblog führt.
Es ist eines der einfachsten Rezepte, die ich bisher gebacken habe: einfach alles mischen und los gehts.

































Mmmhhh, das sieht ja köstlich aus. Ist es richtig, daß es ingesamt 100 g Weizenschrot sind? Bin etwas verwirrt, daß 2 x 50 g aufgeführt werden. Oder ist da noch eine andere Zutat mit im Spiel?
Dickes Drückerle, Tanni