Pizza geht bei uns eigentlich immer. Und wenn sie dann noch mit Rucola, Parmaschinken und Parmesan belegt ist, kann ich sowieso nicht widerstehen. Diese Pizza Rucola bekommt aber noch ein besonderes Extra: einen richtig leckeren Käserand. Damit wird die selbstgemachte Pizza mindestens genauso gut wie beim Italiener und ist perfekt für einen gemütlichen Pizzaabend zu Hause. Der Kontrast zwischen der heißen, knusprigen Pizza und dem frischen Rucola. Dazu kommen würziger Parmaschinken und gehobelter Parmesan. Und spätestens wenn du den ersten Rand anschneidest und der geschmolzene Käse zum Vorschein kommt, weißt du, warum sich der kleine Mehraufwand lohnt.


Pizza Rucola mit Parmaschinken und Käserand
Zutaten
Hinweis: Der Teig muss etwa 70 Minuten ruhen.
Teig:
- 25 g frische Hefe oder 1 Pck. Trockenhefe
- 1 TL Honig
- 240 ml lauwarmes Wasser
- 450 g Mehl hier: 100g Dinkelmehl und 350g Weizenmehl
- 50 ml Olivenöl
- 1 TL Salz
Tomatensoße:
- 1 Zwiebel
- 2 – 3 Knoblauchzehen
- 400g gehackte Tomaten aus der Dose
- etwas Wasser
- 1 TL Pizza-Gewürz
- 1 TL Oregano
- Salz
- Olivenöl
Belag pro Pizza:
- 100 – 200g geriebenen Käse hier: 100g Mozzarella und 100g Gouda
- 3 – 4 EL Tomatensoße
- 1 Kugel Mozzarella
- 3 – 4 Scheiben Parmaschinken
- 1 handvoll Rucola
- frischer Parmesan gehobelt
Anleitungen
Teig:
- Zuerst die Hefe mit Honig vermischen, bis sie flüssig wird. Das lauwarme Wasser dazugeben, alles verrühren und zugedeckt 10 Minuten stehen lassen. Danach Mehl, Öl und Salz dazugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Die Hände mit 1 TL Olivenöl einreigen und den Teig noch mal kurz mit den Händen kneten, so dass der gesamte Teig mit Olivenöl bedeckt ist. In der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort (ich packe die Schüssel immer unter eine Decke) 60 Minuten (oder länger) ruhen lassen.
Soße:
- In der Zwischenzeit kann man die Soße vorbereiten. Dafür Zwiebel und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Würfel darin anschwitzen. Gehackte Tomaten, etwas Wasser (ich spüle damit noch die Dose aus) und die Gewürze dazugeben. 5 – 10 Minuten köcheln lassen.
Pizza:
- Sobald der Teig fertig ist, könnt ihr den Backofen samt Backblech auf 250°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
- Den Teig in 2 oder 3 gleich große Teile teilen und jeweils kreisförmig (direkt auf Backpapier) ausrollen. Ich habe zwei sehr große Pizzen gemacht, die gerade so auf mein Backblech gepasst haben. Für den Käserand müsst ihr einen Ring aus der Käsemischung auf den Teig legen. Wieviel Käse ihr verwendet, hängt davon ab, wie dick euer Rand werden soll.
- Tomatensoße auf dem Teig verteilen, mit Mozzarella-Scheiben belegen und 10 Minuten ruhen lassen. Jetzt samt Backpapier auf das heiße Backblech legen und auf mittlerer Stufe bei 225°C (Ober- und Unterhitze) etwa 10 Minuten backen. Dann den Parmaschinken darauf verteilen und nochmal 1 Minute weiterbacken. Herausnehmen, mit Parmesan und Rucola bestreuen und auf einen Pizzateller legen.

Nährwerte
Pizza mit Rucola, Parmaschinken und Parmesan
Eine klassische Pizza Rucola lebt für mich davon, dass der Belag nicht zu schwer ist. Rucola bringt eine leicht herbe und würzige Note mit, die wunderbar zu Parmaschinken und Parmesan passt. Gerade diese Kombination macht die Pizza aromatisch, ohne dass sie überladen wirkt.
Wichtig ist allerdings, wann die einzelnen Komponenten auf die Pizza kommen. Rucola solltest du immer erst nach dem Backen darauf verteilen. So bleibt er frisch und knackig. Auch gehobelter Parmesan schmeckt mir auf der fertigen Pizza besonders gut.
Beim Parmaschinken hast du etwas mehr Spielraum. In meinem Pizza Rucola Rezept kommt er erst ganz zum Schluss kurz mit in den Ofen. Du kannst ihn aber auch nach dem Backen auf der heißen Pizza verteilen, wenn du ihn besonders zart magst.
Das Besondere an meiner Pizza Rucola mit Käserand
Natürlich schmeckt die Pizza Rucola Schinken Kombination auch ohne gefüllten Rand. Aber der Käserand macht daraus etwas Besonderes. Außen erwartet dich nicht einfach nur gebackener Pizzateig, sondern eine weiche, käsige Füllung.
Wie üppig du deine Pizza mit Käserand machst, kannst du dabei selbst bestimmen. Ich mag den Rand schön käsig. Achte allerdings darauf, dass die Füllung komplett vom Teig umschlossen wird. So bleibt der Käse beim Backen möglichst dort, wo er hingehört. Außerdem lohnt es sich, das Backblech direkt mit vorzuheizen. Die starke Hitze von unten sorgt dafür, dass der Pizzaboden schnell backt und besser aufgeht. So kommst du auch ohne Pizzaofen einem knusprigen Ergebnis näher.
📌 Wusstest du schon? Ein normaler Haushaltsbackofen erreicht nicht die Temperaturen eines klassischen Pizzaofens. Deshalb hilft es, Blech oder Pizzastein ordentlich vorzuheizen und die Pizza anschließend möglichst heiß und kurz zu backen.

So kannst du die Pizza Rucola variieren
Du kannst die Pizza ganz einfach an deinen Geschmack anpassen. Wenn du keinen Parmaschinken verwenden möchtest, schmeckt sie beispielsweise auch mit Serranoschinken. Du kannst den Schinken aber genauso gut komplett weglassen und eine vegetarische Pizza mit Rucola und Parmesan daraus machen.
Auch beim Käserand kannst du variieren. Wichtig ist vor allem, dass du einen Käse verwendest, der gut schmilzt. Möchtest du es besonders würzig, kannst du verschiedene Käsesorten miteinander kombinieren.
Für noch mehr Frische passen nach dem Backen auch halbierte Cocktailtomaten auf die Pizza. Ein paar geröstete Pinienkerne sorgen zusätzlich für etwas Biss und passen geschmacklich wunderbar zu Rucola und Parmesan.
Wenn du es gerne etwas schärfer magst, kannst du die fertige Pizza mit Chiliöl beträufeln. Und wer den typisch italienischen Geschmack liebt, gibt noch ein paar frische Basilikumblätter dazu.
Meine Tipps für eine richtig gute Pizza Rucola
Gib dem Pizzateig ausreichend Zeit zum Gehen. Wenn du keinen Zeitdruck hast, darf er ruhig etwas länger ruhen. Das macht ihn leichter zu verarbeiten und sorgt für einen schönen Pizzaboden.
Beim Ausrollen solltest du außerdem daran denken, für die Pizza mit Käserand außen etwas mehr Teig stehen zu lassen. Schließlich muss die Käsefüllung vollständig eingeschlagen werden können.
Belege die Pizza nicht zu üppig mit Tomatensoße. Zu viel Flüssigkeit kann dafür sorgen, dass der Boden weniger knusprig wird. Gerade bei sehr großen Pizzen ist das wichtig.
Und mein wichtigster Tipp für Pizza Rucola Parmesan: Rucola und Parmesan kommen erst auf die fertig gebackene Pizza. So bleibt der Rucola frisch und der Parmesan behält seinen typischen Geschmack.
Noch mehr Pizza Rezepte
Wenn du gerne Pizza selber machst, kannst du auf meinem Blog noch weitere Varianten ausprobieren. Abwechslung auf dem Teller bekommst du zum Beispiel mit meinen Pizzaschnecken aus dem Airfryer, der Kartoffelpizza vom Blech oder einer leckeren Hot Dog Pizza. So kannst du je nach Lust und Laune zwischen klassischer Pizza und ausgefallenen Varianten wechseln.

FAQ – Häufige Fragen zur Pizza Rucola
Wann kommt Rucola auf die Pizza?
Rucola solltest du erst nach dem Backen auf der Pizza verteilen. Im heißen Backofen fällt er schnell zusammen und verliert seine frische Konsistenz. Auf der fertig gebackenen Pizza bleibt er dagegen knackig und sorgt für den typischen Geschmack.
Kann ich Parmaschinken erst nach dem Backen auf die Pizza geben?
Ja, das funktioniert sehr gut. Wenn du den Parmaschinken besonders zart möchtest, verteilst du ihn einfach auf der heißen Pizza. In meinem Rezept wird er nur ganz kurz mitgebacken.
Welcher Käse eignet sich für einen Käserand?
Ideal sind gut schmelzende Käsesorten. Mozzarella sorgt für einen schönen Käsefaden, während Gouda etwas kräftiger schmeckt. Eine Mischung aus beiden Sorten funktioniert ebenfalls sehr gut.
Warum wird meine selbstgemachte Pizza nicht knusprig?
Häufig fehlt es im Haushaltsbackofen an ausreichend Hitze. Deshalb solltest du den Backofen gut vorheizen. Auch ein bereits heißes Backblech oder ein Pizzastein kann dabei helfen, den Boden knuspriger zu bekommen.
Kann ich die Pizza Rucola vegetarisch zubereiten?
Natürlich. Lass den Parmaschinken einfach weg. Rucola, Mozzarella und Parmesan bringen bereits viel Geschmack mit. Cocktailtomaten oder geröstete Pinienkerne passen ebenfalls sehr gut dazu.
Kann ich den Pizzateig vorbereiten?
Ja. Pizzateig lässt sich sehr gut vorbereiten und kann mit entsprechend weniger Hefe auch länger und kühler gehen. So kannst du einen Teil der Arbeit schon vorher erledigen und die Pizza später frisch backen.
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Deine Yvonne



















Diese Pizza ist ja phänomenal! Danke fürs Teilen dieses tollen Rezeptes, das muss ich unbedingt probieren.
Und jetzt habe ich echt Appetit auf Pizza….
Dir alles Liebe, Sandra
Ich habe ja schon ewig keine Pizza mehr selbst gemacht, werde Dein Rezept aber mal ausprobieren.Ich liebe Rucola 😉
Das sind genau die Zutaten, die ich auf einer Pizza auch am liebsten mag 🙂 Volltreffer also. Jetzt hab ich Hunger 😀
Lieben Gruß,
Jenny