Mein Spekulatiustiramisu mit Beeren gehört seit Jahren zu den beliebtesten Weihnachtsrezepten auf dem Blog. Die Kombination aus würzigen Spekulatiuskeksen, cremiger Mascarpone-Quark-Creme und fruchtigen Beeren passt wunderbar in die Adventszeit. Dabei kommt das Dessert ganz ohne Kaffee, Alkohol und Ei aus. Das Spekulatius-Beeren-Tiramisu lässt sich schon am Vortag vorbereiten und kann über Nacht im Kühlschrank durchziehen. So werden die Kekse schön weich und die gefrorenen Beeren tauen langsam auf. Du kannst das Weihnachtsdessert in einer großen Auflaufform zubereiten oder direkt in kleine Gläser füllen. Gerade wenn du Gäste erwartest, ist es angenehm, das Dessert schon fertig im Kühlschrank zu haben.


Spekulatiustiramisu mit Beeren
Zutaten
Bitte beachte: Das Rezept braucht insgesamt 5 Stunden Ruhezeit.
- 200 ml Sahne
- 500 g Magerquark
- 500 g Mascarpone
- 200 g Zucker
- 1 Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt
- 200 – 300 g Spekulatius
- 500 g TK-Beeren
Anleitungen
- Sahne steif schlagen. Mascarpone, Quark, Zucker und Vanille ordentlich verrühren. Sahne unterheben.
- Nun eine große Auflaufform (ca. 20 x 30cm) mit der Hälfte der Creme bedecken.

- Eine Schicht Spekulatius darüber legen und die gefrorenen Beeren darauf verteilen.

- Mit der restlichen Creme bestreichen und mit Spekulatius bedecken. Wieviel Spekulatius du benötigst, hängt von deiner Form ab.
- Mindestens 5 Stunden oder über Nacht kalt stellen und dann genießen. Die Spekulatius ziehen dann schön durch und lassen sich wunderbar löffeln.

Video
Notizen
Nährwerte

Warum das Spekulatiustiramisu über Nacht durchziehen sollte
Damit das Spekulatiustiramisu die richtige Konsistenz bekommt, braucht es ausreichend Zeit im Kühlschrank. Die Spekulatiuskekse nehmen Feuchtigkeit aus der Creme und den Beeren auf und werden dadurch weich. Nach mindestens fünf Stunden ist das Dessert servierbereit. Du kannst es auch problemlos am Vorabend zubereiten und über Nacht kalt stellen. Das ist vor allem für Weihnachten hilfreich, wenn du am nächsten Tag noch andere Gerichte vorbereiten möchtest. Anders als bei klassischem Tiramisu müssen die Kekse hier nicht vorher in Kaffee getränkt werden. Die Feuchtigkeit der übrigen Zutaten reicht aus.

Welche Beeren passen zum Spekulatiustiramisu?
Für mein Spekulatiustiramisu verwende ich gerne gemischte TK-Beeren. Die Mischung bringt unterschiedliche Fruchtaromen mit und sorgt für einen fruchtigen Gegensatz zur süßen Creme und den würzigen Keksen. Du kannst das Spekulatius Tiramisu aber auch nur mit Himbeeren zubereiten. Sie schmecken etwas säuerlicher und passen deshalb ebenfalls gut zur Mascarpone-Quark-Creme. Frische Beeren sind grundsätzlich auch möglich. Allerdings geben sie beim Durchziehen meist weniger Flüssigkeit ab als aufgetaute TK-Beeren. Dadurch können die Spekulatiuskekse etwas fester bleiben.

So kannst du die Creme verändern
In meinem Rezept verwende ich Mascarpone und Magerquark. Die Mascarpone ist schön cremig, während der Quark eine leicht säuerliche Note mitbringt. Du kannst das Verhältnis der beiden Zutaten verändern, solange die Gesamtmenge gleich bleibt. Mit mehr Magerquark wird die Creme weniger reichhaltig und etwas frischer im Geschmack. Verwendest du mehr Mascarpone, wird sie gehaltvoller. Auch Sahnequark ist eine Möglichkeit, wenn du eine cremigere Quarkbasis möchtest.
Spekulatius Tiramisu im Glas
Anstatt das Spekulatiustiramisu in einer großen Form zu schichten, kannst du daraus auch kleine Portionen machen und das Spekulatius Tiramisu im Glas zubereiten:
Die Menge sollte für 8 – 10 Gläser ausreichen. Je nachdem wie groß dein Glas ist. Fülle erstmal 1 – 2 Löffel Creme in jedes Glas. Dann kommen die Spekulatius darauf, die grob zerkleinert werden müssen. Auf die Spekulatius kommt eine Schicht Beeren und darauf wieder Creme. Dekoriere dein Spekulatius Tiramisu im Glas mit ein paar zerbröselten Spekulatius und frischen Beeren.

Spekulatius Tiramisu abwandeln: mit Likör, anderen Keksen oder Früchten
Das Grundrezept kommt ohne Alkohol und Kaffee aus, so können alle mitessen. Es lässt sich aber gut abwandeln:
- Für Erwachsene: lass die Beeren etwas antauen und vermische sie mit einem Schuss Amaretto, bevor sie auf die Spekulatius kommen.
- Spekulatius ausverkauft? Du kannst die Spekulatius durch Mürbeteig Plätzchen oder Vanillekipferl ersetzen. Nach Weihnachten schmeckt das Tiramisu auch mit klassischen Butterkeksen oder Lotus Biscoff Keksen.
- Noch weihnachtlicher: etwas Zimt oder Orangenabrieb in die Creme.
- Andere Früchte: Statt gemischten Beeren kannst du auch TK-Himbeeren oder Kirschen verwenden. Ebenfalls sehr lecker sind Madarinen, wie bei meinem Mandarinen-Spekulatius-Dessert.
- Als Krümeldecke: die zweite Spekulatiusschicht zerbröseln und obendrauf streuen.

5 Gründe für das Spekulatius-Beeren-Tiramisu
Das Weihnachtstiramisu ist ein Muss zur Advents- und Weihnachtszeit, weil es:
1. Schnell gemacht ist
2. Sich gut vorbereiten lässt
3. Wunderbar cremig, aromatisch und fruchtig zugleich schmeckt
4. Ohne Ei, Alkohol und Kaffee zubereitet wird
5. Bei der ganzen Familie beliebt ist

Häufige Fragen zum Spekulatiustiramisu
Kann ich das Spekulatiustiramisu schon zwei Tage vorher zubereiten?
Das Dessert lässt sich gut am Vorabend vorbereiten. Bei zwei Tagen Vorlauf werden die Spekulatiuskekse noch weicher und die Beeren können zusätzliche Flüssigkeit abgeben. Für die ursprüngliche Konsistenz würde ich deshalb die Zubereitung am Vortag bevorzugen.
Warum wird mein Spekulatiustiramisu etwas flüssig?
TK-Beeren geben beim Auftauen Flüssigkeit ab. Je nach Beerenmischung kann sich deshalb etwas Fruchtsaft zwischen den Schichten sammeln. Das ist bei diesem Rezept grundsätzlich möglich und bedeutet nicht, dass die Creme misslungen ist.
Kann ich das Spekulatiustiramisu einfrieren?
Ich würde das fertige Dessert lieber frisch aus dem Kühlschrank servieren. Nach dem Einfrieren und Auftauen kann sich die Konsistenz der Mascarpone-Quark-Creme verändern und die Beeren können zusätzliche Flüssigkeit verlieren. Eine getestete Einfriervariante liegt für dieses Rezept nicht vor.
Das Rezept gibt es übrigens schon seit 2015 auf dem Blog und damals sah das Foto noch so aus:

Gefällt dir das Rezept?
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Hast du mein Spekulatiustiramisu Rezept ausprobiert?
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Deine Yvonne




























Super Idee!!! Diese werde ich vielleicht gleich zu Weihnachten mal ausprobieren. Da ich gern mit Frischkäse koche und backe, versuche ich den mal anstatt der Mascarpone. Mal schaun, ob das genauso gelingt!!
Das gabs bei uns vor zwei Jahren zu Heilig Abend. War super lecker! =9
Oh, das klingt wirklich lecker!
Meint ihr ich kann da noch amaretto anbauen und wenn ja wo??
ich würde die Früchte mit einem Schuss Amaretto mischen und dann auf die Keks-Lage verteilen, dann suppt diese Keks-Schicht mit dem Saft- und Amaretto-Gemisch ein wenig voll. Werde ich zu Weihnachten probieren 😉
Barbara
Ja, das geht gut! Misch einen Schuss Amaretto unter die Beeren, bevor du sie auf die Spekulatius gibst. Ich habe das jetzt auch noch als Variante im Text ergänzt.
Liebe Grüße
Yvonne
Danke für die tolle Idee – ich werde ein wenig Orangenlikör unter die Beeren heben – der macht sich meist ziemlich gut und ist irgendwie auch weihnachtlich – mal sehen, ob mir das Experiment heute glücken wird 😉
Zuerst hatte ich auch an Amaretto gedacht, aber ich glaube, etwas fruchtigeres passt besser – hoffe ich zumindest *lach*.
Edit: Genau so habe ich es gemacht – und der Nachtisch kam un-glaub-lich gut an! Sogar meine Mama (sonst keine große Nachtischliebhaberin) hat sich einen Nachschlag geholt! Grandios! 🙂
Ach ja, beim Zucker habe ich die Hölfte durch braunen Zucker ersetzt, weil der so eine leicht caramellige Note hat und ich das total gern mag.
Wird es auf jeden Fall in der nächsten Saison wieder geben! 🙂
Herzliche Grüße!
Das muss "Frau" nachmachen…. Danke für die Idee
Unglaublich lecker. Hab nur die Kekse oben drauf zerbröselt.
Total lecker und dekorativ!!!! Ich habe mich für runde Schale (American Pie) entschieden.Und da sie nicht so viel Volumen bietet, könnte ich die 2. Spekulatiusschicht als …. Krümmeldecke präsentieren 😉 Sah auch gut aus.Viele Dank für diese super Idee!!!!
Sehr sehr lecker. Hab jedoch die Früchte püriert und die kekse verkleinert und in Gläser Geschichtet.
Sehr leker,geht schnell und sieht dazu noch gut auf dem Weihnachtstisch aus.Was will man mehr? Dazu kommt noch damit man alles nach seinen Wünschen abendern kann ich hab z.B. statt normalem Zucker selbstgemachten Vanillezucker(der musste auch mal weg hehe;))genommen und noch etwas Zimt und Zitronenschalenabrieb hinzugefügt. Statt normalem Spekulatius habe ich die mit Mandeln genommen. Also wie man sieht,habe ich das Rezep mehr oder weniger als Inspiration genommen��. Ansonsten wünsche ich euch noch allen eine Frohe Weihnachtszeit. Genießt die Zeit.
Liebe Grüße
Sehr lecker! Während des Zubereitens habe ich die Creme probiert und fand sie zu süß. Aber – nicht abschrecken lassen!- in Verbindung mit den sauren Beeren war sie köstlich. Allerdings haben wir zu fünft nur einen kleinen Teil vom ganzen Tiramisu geschafft. Als Nachspeise ist die Menge locker ausreichend für 10 bis 12 Personen.
Danke für das Rezept! Sehr simpel und schmeckt super. Wird seit Jahren von mir zu Weihnachten gemacht.
Hallo Alexandra,
das freut mich.
Lieben Gruß
Yvonne
Den Tiramisu gab es gestern bei uns als Nachtisch. Allerdings musste ich auch bissel experimentieren, da ich keinen Spekulatius mehr bekommen habe. Deshalb habe ich Butterkekse verwendet und 1 TL Spekulatius-Gewürz in die Creme gerührt. Seeeehr lecker. Die Menge reicht für 6-8 Personen.
Hallo Astrid,
deine Variante klingt auch super. Ich hätte noch Spekulatius gehabt 😉
Lieben Gruß
Yvonne