Wer italienisches Mandelgebäck mag, sollte unbedingt Mandorlini probieren. Die kleinen Mandelkekse kommen ganz ohne Marzipan aus und schmecken trotzdem wunderbar nach Mandeln. Dafür sorgt eine kleine Menge Bittermandelaroma, die den typischen Geschmack noch verstärkt. Für mein Mandorlini Rezept brauchst du nur wenige Zutaten und auch die Zubereitung ist unkompliziert. Der Teig wird ohne Mehl und Butter hergestellt und das Eiweiß muss nicht einmal aufgeschlagen werden. Mit ihrer süßen Puderzuckerhülle und der ganzen Mandel in der Mitte erinnern die Kekse an das traditionelle Mandelgebäck aus Italien. Sie passen wunderbar zu einer Tasse Kaffee, machen sich aber auch auf dem Plätzchenteller gut.


Mandorlini – einfache italienische Mandelkekse ohne Marzipan
Zutaten
Hinweis: Der Teig muss 30 Minuten kühlen.
- 300 g gemahlene Mandeln ohne Haut
- 180 g Zucker
- 2 Eiweiß Größe M
- 4 –6 Tropfen Bittermandelaroma
- 80 g Puderzucker zum Wälzen
- 25 ganze Mandeln ohne Haut
Anleitungen
- Gemahlene Mandeln, Zucker, Eiweiß und Bittermandelaroma in eine Schüssel geben und zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. Anschließend 30 Minuten kalt stellen.
- Den Backofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
- Aus dem gekühlten Teig 25 Kugeln formen, im Puderzucker wälzen und auf das Backblech setzen. Jeweils eine ganze Mandel in die Mitte drücken.
- Die Mandorlini auf mittlerer Schiene ca. 12 Minuten backen und anschließend vollständig abkühlen lassen.

Nährwerte
Was sind Mandorlini?
Mandorlini sind kleine italienische Mandelkekse, die an das traditionelle Mandelgebäck aus Süditalien erinnern. Besonders aus Sizilien sind süße Gebäckspezialitäten mit Mandeln bekannt. Anders als klassische Butterplätzchen enthalten diese Mandorlini kein Mehl und keine Butter. Die gemahlenen Mandeln bilden die Grundlage des Teigs, während das Eiweiß die Masse zusammenhält. Durch das Bittermandelaroma erinnern die Kekse geschmacklich an Marzipan, obwohl keines enthalten ist.
Darauf solltest du bei den Mandorlini achten
Für dieses Rezept verwendest du am besten blanchierte, gemahlene Mandeln ohne Haut. Sie sorgen für eine helle Teigfarbe und eine gleichmäßige Mandelmasse. Mandeln mit Haut würden die Kekse etwas dunkler machen. Auch die Kühlzeit solltest du einhalten. Der Teig lässt sich nach dem Kühlen besser zu Kugeln formen, weil die Masse fester wird und weniger klebt. Beim Backen solltest du die Mandorlini im Auge behalten. Mandelgebäck kann beim längeren Backen trocken werden. Die Kekse müssen deshalb nicht kräftig gebräunt sein, bevor du sie aus dem Ofen holst. Lass sie anschließend vollständig abkühlen, damit sie sich festigen können.

Mandorlini ohne Marzipan – woher kommt der Geschmack?
Obwohl die Mandorlini ohne Marzipan zubereitet werden, schmecken sie deutlich nach Mandeln. Dafür sorgt die Kombination aus gemahlenen Mandeln und Bittermandelaroma. Mit der Menge des Aromas kannst du die Intensität beeinflussen. Weniger Tropfen ergeben einen milderen Mandelgeschmack, während die höhere Menge die typische Bittermandelnote stärker hervorhebt. Verwende das Aroma lieber sparsam, denn zu viel davon kann den Geschmack schnell dominieren.
Wie bewahre ich italienische Mandelkekse auf?
Lass die Mandorlini vollständig auskühlen, bevor du sie in eine gut schließende Keksdose gibst. So vermeidest du, dass sich durch Restwärme Feuchtigkeit in der Dose sammelt. Bewahre die Kekse kühl und trocken auf. Wie lange sie ihre gewünschte Konsistenz behalten, hängt auch davon ab, wie stark sie gebacken wurden und wie luftdicht die Dose schließt.

Noch mehr Mandelkekse und italienisches Gebäck
Wenn du gerne mit Mandeln backst, probiere auch meine weichen Amaretti Kekse. Sie werden ebenfalls ohne Marzipan zubereitet, allerdings wird dafür das Eiweiß aufgeschlagen. Eine weitere Variante sind meine Almond Croissant Cookies, bei denen eine Mandelcreme für den besonderen Geschmack sorgt. Für etwas fruchtigere Plätzchen sind die Himbeer Amarettini eine schöne Alternative.
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