Knuspriger Boden, hauchdünne Kartoffelscheiben und eine würzige Creme aus Ziegenfrischkäse und Crème fraîche machen diesen Kartoffel-Flammkuchen zu einer herzhaften Alternative zum klassischen Flammkuchen. Dazu kommen rote Zwiebeln und Schwarzwälder Schinken, die geschmacklich wunderbar mit den Kartoffeln harmonieren. Für den Boden verwende ich einen selbstgemachten Flammkuchenteig ohne Hefe. Der lässt sich dünn ausrollen und direkt belegen. Die Kartoffeln schneide ich am liebsten mit dem Sparschäler, damit die Scheiben schön dünn werden und im Ofen garen. Beim Backen habe ich allerdings festgestellt, dass der Schinken ziemlich zusammenschrumpft. Deshalb gibt es einen kleinen Trick, damit am Ende auch noch etwas davon zu sehen ist.

Kartoffel-Flammkuchen
Kartoffel-Flammkuchen

Kartoffel-Flammkuchen mit Schinken

Knuspriger Kartoffel-Flammkuchen mit selbstgemachtem Teig ohne Hefe, cremigem Ziegenfrischkäse, roten Zwiebeln und Schwarzwälder Schinken.
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Vorbereitungszeit 20 Minuten
Koch- und Backzeit 18 Minuten
Gesamtzeit 38 Minuten
Gericht Hauptgericht
Küche Französisch
Portionen 2 Portionen
Kalorien 1030 kcal

Zutaten
  

Für den Flammkuchenteig:

  • 250 g Mehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 125 ml Wasser
  • ½ TL Salz

Für den Belag:

  • 250 –300 g Kartoffeln
  • 125 g Ziegenfrischkäse
  • 75 g Crème fraîche
  • 1 rote Zwiebel
  • 6 –8 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • Salz und Pfeffer

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl, Olivenöl, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten. Den Teig auf Backpapier möglichst dünn ausrollen und auf ein Backblech ziehen.
  • Kartoffeln schälen und mit einem Sparschäler in hauchdünne Scheiben schneiden. Die rote Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Scheiben schneiden.
  • Ziegenfrischkäse mit Crème fraîche verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Creme gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.
  • Die Kartoffelscheiben dachziegelartig darauf verteilen. Anschließend mit Schinken und roten Zwiebeln belegen.
  • Den Kartoffel-Flammkuchen auf mittlerer Schiene etwa 15–18 Minuten backen, bis der Rand braun und die Kartoffeln leicht kross sind.
  • Wer möchte, kann etwa 5 Minuten vor Ende der Backzeit noch ein paar zusätzliche Scheiben Schinken darauf verteilen.
    Flammkuchen mit Kartoffeln

Nährwerte

Portion: 1PortionKalorien: 1030kcalKohlenhydrate: 130gProtein: 35gFett: 41g
Suchbegriff Flammkuchen, Kartoffeln
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Darauf kommt es beim Kartoffel-Flammkuchen an

Damit die Kartoffeln auf dem Flammkuchen gar werden, müssen sie wirklich hauchdünn geschnitten sein. Ich nehme dafür immer einen Sparschäler. Damit werden die Scheiben gleichmäßig dünn und lassen sich gut auf dem Teig verteilen. Rohe Kartoffeln brauchen normalerweise deutlich länger als ein dünner Flammkuchenboden. Sind die Scheiben zu dick, kann der Rand schon braun sein, während die Kartoffeln noch fest sind. Deshalb solltest du sie möglichst dünn schneiden und leicht überlappend auf dem Belag verteilen. Auch beim Teig lohnt es sich, auf die Dicke zu achten. Je dünner du ihn ausrollst, desto eher bekommst du den typischen knusprigen Flammkuchenboden.

Ziegenfrischkäse sorgt für einen würzigen Belag

Statt der klassischen Schmandcreme verwende ich für meinen Kartoffel-Flammkuchen eine Mischung aus Ziegenfrischkäse und Crème fraîche. Der Ziegenfrischkäse bringt eine leicht säuerliche, würzige Note mit, während die Crème fraîche die Creme milder macht. Zusammen passen sie gut zu den Kartoffeln und dem herzhaften Schwarzwälder Schinken. Falls du keinen Ziegenfrischkäse magst, kannst du alternativ normalen Frischkäse verwenden. Dadurch wird der Belag milder und der typische Ziegenkäsegeschmack entfällt. Diese Variante habe ich allerdings nicht selbst getestet.

Warum ich den Schinken teilweise erst später dazugebe

Bei meinem ersten Versuch ist mir aufgefallen, dass der Schwarzwälder Schinken beim Backen ziemlich zusammenschrumpft und am Ende kaum noch zu erkennen ist. Deshalb kannst du etwa fünf Minuten vor Ende der Backzeit noch ein paar zusätzliche Scheiben auf dem Flammkuchen verteilen. So bleibt ein Teil des Schinkens besser sichtbar und wird nicht so lange der Ofenhitze ausgesetzt. Fertig ist der Kartoffel-Flammkuchen, wenn der Rand schön braun geworden ist und die Kartoffelscheiben leicht kross sind. Prüfe bei Bedarf zusätzlich mit einer Gabel, ob die Kartoffeln weich genug sind.

Flammkuchen mit Kartoffeln

Kann man Kartoffel-Flammkuchen vorbereiten?

Den Flammkuchenteig kannst du bereits vorher zubereiten und bis zur Verwendung gut abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Ausrollen sollte er wieder etwas Temperatur annehmen, damit er sich leichter verarbeiten lässt. Die Kartoffeln würde ich dagegen erst kurz vor dem Belegen schneiden. Rohe Kartoffelscheiben können an der Luft braun werden. Außerdem ist es sinnvoll, den fertig belegten Flammkuchen nicht lange stehen zu lassen, damit der Boden durch die Creme nicht unnötig weich wird. Am besten schmeckt der Kartoffel-Flammkuchen frisch aus dem Ofen. Das habe ich auch schon in den Kommentaren zum ursprünglichen Rezept geschrieben. Kalt kannst du ihn ebenfalls essen, ich mag die herzhafte Variante allerdings lieber warm.

Weitere Flammkuchen-Rezepte

Wenn du gerne Flammkuchen isst, probiere auch meinen Flammkuchen Elsässer Art. Er ist eine gute Alternative, wenn du den klassischen Belag bevorzugst. Für eine andere Variante findest du auf meinem Blog außerdem herbstlichen Flammkuchen mit Feigen. Und wenn du keinen Flammkuchenteig zubereiten möchtest, schau dir meinen Flammkuchen Toast an.

Häufige Fragen zum Kartoffel-Flammkuchen

Muss ich die Kartoffeln für den Flammkuchen vorkochen?
Nein, bei diesem Rezept kommen die Kartoffeln roh auf den Flammkuchen. Wichtig ist, dass du sie hauchdünn schneidest, damit sie während der kurzen Backzeit gar werden.

Welche Kartoffelsorte eignet sich für Kartoffel-Flammkuchen?
Festkochende Kartoffeln sind eine gute Wahl, weil sie ihre Form behalten und sich gut in dünne Scheiben schneiden lassen. Auch vorwiegend festkochende Kartoffeln sind grundsätzlich geeignet.

Kann ich den Kartoffel-Flammkuchen wieder aufwärmen?
Ja, du kannst Reste im Backofen aufwärmen. Dadurch wird der Boden eher wieder knusprig als in der Mikrowelle. Achte darauf, dass der Flammkuchen vollständig durcherhitzt ist.

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