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Eigentlich wollte ich diesen Waldfruchlikör erst kurz vor Weihnachten veröffentlichen. Wenn alle das Netz nach Geschenken aus der Küche durchstöbern. Aber ich finde gerade dieser fruchtige Likör ist ein perfekter Abschluss für die letzten Sommertage des Jahres. Er ist in 5 Minuten fertig und kann direkt verzehrt werden. Ein super Mitbringsel für die letzte Grillparty im Jahr, das nächste Treffen mit Freundinnen oder halt als Geschenk.
Und so holt ihr euch den Sommer ins Glas:
Waldfruchtlikör
Zutaten (für etwa 1,5l)
750g TK-Beerenmischung
500g Puderzucker
250ml Wasser
100ml Zitronensaft (etwa 2 Zitronen)
750ml Wodka
Zubereitung
Beerenmischung auftauen lassen. Puderzucker mit Wasser aufkochen, bis sich der Puderzucker auflöst. Die Früchte dazugeben und pürieren. Masse durch ein Sieb streichen und gut mit den restlichen Zutaten vermischen. In saubere (mit heißem Wasser ausgespülte) Flaschen füllen und kalt stellen.
Vor dem Servieren gut schütteln!
Schmeckt am besten eiskalt und macht sich auch auf einer Kugel Vanilleeis sehr gut 😉
Alternativ kann man statt Beeren auch anderes Obst nehmen. Wie wäre es mit Mango-Likör oder Erdbeer-Likör? Da kann man doch gar nicht widerstehen. Für welche Variante würdet ihr euch entscheiden? Wer es milder und möchte, ersetzt den Wodka durch Amartto oder Likör 43. Die Kombination von Waldfrucht und Bittermandel stelle ich mir auch sehr gut vor. Und ihr?
Genießt die letzten Sonnentage!
Viele weitere Getränke findet ihr übrigens hier: https://experimenteausmeinerkueche.de/category/getraenke/
Euch gefällt das Rezept oder ihr habt es sogar ausprobiert? Dann lasst es mich wissen! Kommentiert, teilt es und vergesst nicht, euer Foto bei Instagram mit #experimenteausmeinerkueche zu taggen. Darüber freue ich mich sehr!
Eure Yvonne








Hallo Yvonne,
Ich habe dein Rezept gestern gleich ausprobiert und ich kann nur sagen: SPITZE! Sehr lecker, sehr einfach.
Allerdings bekam ich etwas mehr als 2L raus.
GLG Sabine
Wie lange hält sich der Likör? LG, Sarah
Wie lange hält sich der Likör? LG, Sarah
Kann ich leider nicht sagen. Aber 8 Wochen mindestens. Danach war er leer 🙂
Uns war dieses Rezept deutlich zu süß. Obwohl wir zwei ganz Süße sind, haben wir vor lauter Süße den Fruchtgeschmack vermisst. Die Lösung war ein zweites Paket TK-Früchte und noch ca. 500 ml Vodka extra. Jetzt passt es.
Das nächste mal würden wir aber normalen Zucker nehmen. Der typische Puderzucker-Geschmack drängt sich für unser Empfinden etwas zu sehr in den Vordergrund.
Wie lange hält des Likör sich denn so ungefähr? 🙂
Kann ich leider nicht sagen. Aber 8 Wochen mindestens. Danach war er leer 🙂
Danke für die Antwort! 🙂
Hallo Yvonne,
Einfach einBurner das Rezept 🙂
Ich habe gestern mal ganz ohne Vorwissen Brombeerlikör gemacht; aus dem Rest von ca. 3.300 gr, grob ausgepressten, gezuckerten Brombeeren, die ich am Vorabend mit 2000 g Zucker zu Gelee verarbeitet hatte).
Die ca. 1250g „Beeren-Trester“, vermischt mit 150 ml Rum – 35 %Vol. (Rest vom Stollenbacken) stand über Nacht im Kühlschrank {musste den Weinbrand erst kaufen, da mir die Likör-Idee als resteverwertung erst beim Gelee-Zubereiten kam sonst hätte ich den Beerenrest sicher gleich 400 ml angesetzt, eigentlich war Wodka geplant, aber ich fand einen Vanille-Weinbrand und hielt diese Note für eine nooch bessere Idee}.
Ich habe also den Ansatz vom Vorabend mit etwa 400 ml Wilthener Vanille-Weinbrand (25%Vol.) vermischt, 200 g Kristallzucker hinzugegeben, die Masse mit einem Kartoffelstampfer bearbeitet und ziehen lassen, nach etwa 2 Stunden habe ich den „Stampf“ nach und nach durch ein Sieb gerieben. Sobald der Vorgang beendet war, wiederholte das 2 x mit 300 ml Weinbrand (WB) +100g Zucker, und noch zwei mal mit ca. 200 ml WB, zum Schluss mit etwa 100 ml Wasser, von oben vorsichtig auf die relativ trockene Masse im Sieb, um noch ein wenig den Alkohol auszuspülen; Ausbeute: ca. 2300 ml (es blieben ca. 900 g Kerne und Schalenreste).
Die abgeseihte Flüssigkeit habe ich im Kühlschrank aufbewahrt und anschließend
nochmals durch ein feineres Sieb feriltert
Zum Schluss (ggf. in einen großen Topf o ä. zusammenschütten, bei mir aus zwei Krügen, die im kühlschrank Platz fanden) gut verrühren und abfüllen.
– ca. 1100g gezuckerter „Beeren-Trester“
(Rest von ca. 3.000 gr, grob ausgepressten, gezuckerten Brombeeren – Saft wurde vorher mit 2000
g Zucker zu Gelee verarbeitet)
– 400 g Kristallzucker
– 2 Fl. Wilthener Vanille-Weinbrand
– 100 ml Wasser
LG
Bert
Ach, ich hatte die 50 ml Zitronensaft vergessen, und die Auflistung am Ende soll ein Anhaltspunkt sein, wenn man rechtzeitig den Weinbrand einkauft.
und P. S. mein Fazit: Zucker kann weniger, aber immer schrittweise dazugeben, um die Schalen auszureiben. Kannst ja ausprobieren und zu einem echten Rezept zusammenschreiben. 😉