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Wisst ihr schon, was ihr in diesem Jahr zu Weihnachten kochen werdet? Bei mir stellt sich die Frage ja nie, da wir immer bei meiner Mama essen. Allerdings finde ich es auch schön, die Adventssonntage für leckere Gerichte zu nutzen, die es nicht alltäglich gibt. Einfach mal die Familie einladen und bekochen. Das habe ich mir für 2017 fest vorgenommen und zur Probe schon mal ein weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße zubereitet:
Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen

Für eine Bloggerkampagne sollte ich mir nämlich ein Weihnachtsrezept mit dem Fleisch von Don Carne* überlegen und zubereiten. Meine Wahl war schnell getroffen. Jacks Creek Filet Medaillons vom Black Angus Rind.
Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen
Die Lieferung erfolgte schnell und unkompliziert. Man kann sogar wählen, ob die Ware vormittags oder nachmittags geliefert werden soll. Als das Fleisch dann hier war, musste nur noch ein weihnachtliches Rezept her. Vielleicht Rotkohl und Klöße? Oder Kartoffelgratin und Babymöhren? Entschieden habe ich mich letztendlich für ein Süßkartoffelpüree und ofengerösteten Rosenkohl mit Pinienkernen.
Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie aufgeregt ich vor der Zubereitung war. Rinderfilet, Soße und Beilagen bereite ich ja nicht jeden Tag zu. Wird die Soße schmecken, so wie ich es mir vorgenommen habe. Wird alles gleichzeitig fertig? Passt die Kombination überhaupt zusammen und vor allem, kriege ich das Fleisch perfekt gegart, so dass es innen noch rosa ist und nicht zäh? Ich hatte mir vorab einen Ablaufplan überlegt und alles vorbereitet, so dass ich mich nur noch aufs Kochen konzentrieren musste. Zum Glück klappte tatsächlich alles genauso, wie ich es mir theoretisch schon vorgestellt hatte. Und dann kam der Moment, als die Gäste den ersten Bissen probiert haben. Stille. Gefolgt von mmmmhhh und ooohhhh und einem “verdammt ist das lecker” von meinem Schatz. Jetzt war ich erleichtert. Nachdem ich meinen Teller fotografiert hatte, konnte ich dann auch endlich mal probieren und war hin und weg. Dieses Fleisch war einfach perfekt. Es war so unglaublich zart und saftig und überhaupt nicht trocken. Und diese Soße! Ein Traum!
Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen
Lasst euch nicht von den Bildern täuschen. Damit man das Fleisch besser sehen kann, habe ich nur ganz bisschen Soße darüber geträufelt. Zum Essen habe ich natürlich noch viel mehr genommen. Das sah dann allerdings nicht mehr so fotogen aus. Aber es hat wunderbar geschmeckt und sehr gut mit den Beilagen harmoniert.
Nun habe ich aber genug von meinem Erfolg geschwärmt. Jetzt wird es Zeit, dass ich euch auch das Rezept verrate:
Zutaten (für 4 Portionen)
 
Rinderfilet:
4 Rinderfilets (ca. 250g pro Stück)
1 TL Rapsöl
Salz, Pfeffer
Lebkuchensoße:
4 Schalotten
1 EL Butter
2 EL Tomatenmark
200ml Glühpunsch Granatapfel/Zimt
alternativ 200ml Portwein oder Rotwein
400ml Rinderfond
2 Zartbitter-Lebkuchen (ohne Füllung)
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 TL Speisestärke
Süßkartoffelpüree:
600g Süßkartoffel
100ml Milch
Salz, Pfeffer
Muskat
Rosenkohl:
500g Rosenkohl (geputzt gewogen)
1 EL Olivenöl
3 EL dunkler Balsamicoessig
1 EL Honig
Salz, Pfeffer
50g Pinienkerne
Zubereitung
Die Rinderfilets eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen und bei Zimmertemperatur stehen lassen. Den Backofen auf 200°C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Zuerst den Rosenkohl waschen. Die äußersten Blätter entfernen und die Röschen halbieren. Öl, Balsamico, Honig sowie Salz und Pfeffer gut vermischen, bis sich der Honig aufgelöst hat. Zum Rosenkohl geben und alles mit vermengen. Auf ein Backblech verteilen.
Süßkartoffel schälen und in 1 – 1,5cm dicke Scheiben schneiden. Mit einem Plätzchenausstecher 12 – 16 kleine Sterne ausstechen, salzen und auf dem Backblech neben dem Rosenkohl verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 25 – 30 Minuten garen. Die restliche Süßkartoffel in Würfel schneiden und in ausreichend Salzwasser 15 – 20 Minuten weichkochen.
Jetzt die Schalotten schälen und in Würfel schneiden. Lebkuchen klein hacken. Pinienkerne in einer Pfanne goldbraun anrösten. Rinderfilets trocken tupfen. Ungefähr 15 Minuten bevor der Rosenkohl fertig ist, können wir das Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin 2 Minuten pro Seite kräftig anbraten. Herausnehmen und mit Salz und Pfeffer würzen. Rosenkohl und Süßkartoffelsterne etwas beiseite schieben und die Steaks dazulegen. Den Backofen auf 180°C runter schalten und alles weitere 8 – 10 Minuten garen.
In der Zeit die Pfanne wieder erhitzen und die Schalottenwürfel mit der Butter anbraten. Tomatenmark einrühren und anschwitzen. Mit Glühpunsch (oder Wein) ablöschen und eine Minuten aufkochen lassen. Rinderfond, Lebkuchen und Lebkuchengewürz zufügen und alles 5 Minuten auf höchster Stufe einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls die Soße zu flüssig ist, die Speisestärke mit 2 EL Wasser glatt rühren und tröpfchenweise zur Soße geben. Aufkochen und beiseite stellen.
Sobald die Süßkartoffel gar ist, in einem Sieb abgießen. Milch in dem Topf erhitzen und die Süßkartoffelwürfel zufügen. Mit einem Schneebesen glatt rühren, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
 Rinderfilet aus dem Ofen holen und kurz ruhen lassen. Das Süßkartoffelpüree mit einem Dessertring auf vorgeheizte Teller verteilen und mit Süßkartoffelsternen garnieren. Rosenkohl dazulegen und mit Pinienkernen bestreuen. Das Fleisch aufgeschnitten anrichten und mit Lebkuchensoße servieren.

Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen

Eure Yvonne

Weihnachtliches Rinderfilet mit Lebkuchensoße | Rezept | Kochen

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Don Carne entstanden. Meine Meinung bleibt davon unberührt.